Alpenkrimi-Wettbewerb Platz 2: Der Gekreuzigte
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- Von Iris Otto
Bei beißender Kälte waren über Nacht zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen. Fröstelnd befreite Franz Leistner seinen kleinen Kettenjeep von dem feinen pulvrigen Schnee, der unter den Holzunterstand geweht war. Es dauerte einen Moment bis der Motor ansprang und Franz sich den Weg aus dem nebeligen Tal in Richtung Berge bahnte. Man musste schon gute Ortskenntnisse haben, um unter der dichten Schneedecke den Wanderweg zur Bergalpe zu erahnen, den er nun mit dem Jeep spurte.
Bei den Margari im Piemont (Teil 3)
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- Von Ruth Heidingsfelder (Text und Videos)
Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben. Das gilt auch für die Margari, die transhumanten Kuhhirten im Piemont, die mit ihren Rindern zwischen den Winterställen in der Poebene und den Sommerweiden der Westalpen leben. Für sie markiert der Frühling das Ende der arbeitsintensiven Wintersaison, in der die Kühe im Stall gehalten und täglich versorgt werden müssen. Blühen die Narzissen und treiben die Bäume aus, dürfen die Tiere nach 3-4 Monaten Stallaufenthalt wieder auf die Weide.
Maderarnertal: „Wir leben nicht mehr im Mittelalter“
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- Von Thomas Veser (Text und Bild)
Wie die Bauern im Maderanertal im Schweizer Kanton Uri einen zentralen Beitrag zur Wahrung des Landschaftsbildes leisten.

Bedrohte Schaffer
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- Von Martin Arnold
Bienen haben es in die Nachrichten geschafft. Die stillen Schaffer, die höchstens mal durch einen Stich auf sich aufmerksam machen, sind ein Medienthema. Denn der Tod so vieler Bienenvölker macht uns bewusst: Ohne Bienen hätten wir mit unserer Ernährung ein Problem. Sie spielen auch in der Alpwirtschaft eine zunehmende Rolle. Zwei Bücher beschäftigen sich mit dem Thema.

Fleissige Arbeiterinnen zum Nutzen der Natur. Bild z.Vfg.
Die Aareschlucht: „Wo Todesahnungen wallten um grässliche Spalten“
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- Von Ronald Decker (Text) und Roland Gerth (Bilder)
1400 Meter lang ist die Aareschlucht zwischen Meiringen und Innertkirchen im Haslital. Bis zu 200 Metern ragen die Schluchtwände über den Köpfen der Besucher empor, und an ihrer engsten Stelle ist die Schlucht gerade mal einen Meter breit. Durch dieses Nadelöhr rauscht die Aare in enormem Tempo. Der Beitrag stammt aus dem Buch "Naturdenkmäler der Schweiz", verfasst von Alpenmagazin-Autoren. Das im AT-Verlag erschienene Buch kann hier zum Preis von 45 Franken bestellt werden.

Alpenkrimi-Wettbewerb Platz 3: Schorsch
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- Von Nicole Makarewicz
Dass der alte Schorsch umgebracht worden ist, ist kein Geheimnis. Aber keiner redet darüber, ebenso wenig wie über den Unfalltod, den er offiziell gestorben ist. Der Schorsch hatte es nicht anders verdient. Aber jetzt ist die Gruber Marie kurz vor ihrem zwanzigsten Geburtstag erschlagen worden. Trotzdem wird geschwiegen. Warum ich ausgerechnet zu Ihnen komme, Herr Kommissar?























